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Vegan & Sex: Sind Pflanzenesser wirklich die besseren Liebhaber?

Vegan & Sex: Sind Pflanzenesser wirklich die besseren Liebhaber?

Presseschau
2026-07-09 16:30🕒 3 Min. LesezeitVon lustlink.eu Redaktion

Dass Ernährung einen massiven Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch wie wirkt sich der Verzicht auf tierische Produkte auf unser Liebesleben aus? Sowohl das renommierte Wissensmagazin GEO als auch das Süddeutsche Zeitung Magazin haben sich dieser Frage angenommen – von der wissenschaftlichen Durchblutungs-Theorie bis hin zum nackten Überlebenskampf auf dem Single-Markt. Wir haben beide Perspektiven für euch analysiert.

Der Aufhänger (TL;DR)

Während GEO sich auf die rein physiologische Komponente konzentriert und untersucht, ob eine pflanzliche Ernährung buchstäblich für mehr Ausdauer und eine bessere Erektionsfähigkeit sorgt, nähert sich die Kolumnistin Alena Schröder im SZ Magazin dem Thema soziologisch: In ihrer humorvollen Kolumne zeigt sie auf, dass vegane Männer auf dem Dating-Markt momentan einen gewaltigen statistischen Vorteil haben. Zusammen ergeben beide Artikel ein klares Bild: Der Griff zur Karotte lohnt sich in vielerlei Hinsicht.

Die Kern-Thesen

Aus der SZ-Kolumne (“Her mit dem jungen Gemüse” von Alena Schröder):

  • Statistischer Dating-Vorteil: Auf dem Single-Markt kommen auf einen veganen, heterosexuellen Mann gleich drei vegane, heterosexuelle Frauen. Vegane Männer sind also heiß begehrt.
  • Der Leidensdruck der Frauen: Laut dem Portal »Gleichklang« wünschen sich 85 % der veganen Singles einen Partner, der zumindest vegetarisch lebt. Mehr als die Hälfte muss sich jedoch notgedrungen mit fleischessenden Partnern arrangieren.
  • Das Image-Problem: Viele Männer fürchten fälschlicherweise um ihre Männlichkeit, wenn sie Fleisch durch Tofu ersetzen – dabei würden sie durch den Verzicht ihren “Marktwert” drastisch erhöhen.

Aus dem GEO-Wissenschaftsbeitrag (“Sind Veganer die besseren Liebhaber?”):

  • Bessere Durchblutung: Eine herzgesunde, pflanzenbasierte Ernährung fördert die kardiovaskuläre Gesundheit massiv. Da Erregung bei allen Geschlechtern stark von einer ungehinderten Blutzirkulation abhängt, wirkt sich dies direkt auf die Sexualfunktion aus.
  • Weniger Erektionsstörungen: Studien zeigen, dass Männer, die auf stark cholesterin- und fetthaltige Tierprodukte verzichten, im Alter seltener unter Erektionsschwierigkeiten leiden.
  • Mehr Energie: Der Körper wendet weniger Energie für die Verdauung von schwerer Kost auf, was zu allgemeiner Vitalität – auch zwischen den Laken – führt.

Die Artikel ergänzen sich hervorragend. GEO liefert die biochemische Grundlage: Ein gesunder Körper, saubere Blutgefäße und eine hohe Vitalität sind das Fundament für befriedigende Sexualität. Das SZ Magazin liefert hingegen die soziale und psychologische Komponente: Wer Empathie für Tiere und die Umwelt zeigt (Core-Values vieler Veganer), punktet auch emotional beim Dating.

Unsere Meinung bei LustLink: Vorlieben sind vielfältig – das gilt für das Bett genauso wie für den Teller. Wir finden es jedoch extrem spannend, wie stark Lifestyle-Entscheidungen die sexuelle Anziehungskraft beeinflussen. In der LustLink-App geht es genau darum: Authentizität und Transparenz. Wer offen zu seinen Präferenzen (ob beim Essen oder beim Kink) steht, zieht Partner an, die wirklich passen. Die Kombination aus körperlicher Fitness durch gute Ernährung und der emotionalen Reife, gesellschaftliche Klischees über “Männlichkeit” hinter sich zu lassen, ist definitiv attraktiv! Wir können beide Artikel wärmstens empfehlen.

Verlinkungen / Original-Artikel

Süddeutsche.de

Alena Schröder über Veganismus und Sex

Single-Männer aufgepasst: Der Veganismus ist der Weg zu ewigem Liebesglück. Nur am Image des veganen Mannes muss noch ein wenig gefeilt werden.

geo.de
geo.de

https://www.geo.de/wissen/gesundheit/ernaehrung-und-sex-sind-veganer-die-besseren-liebhaber-30173848.html

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